Die Ausstellung

13. Mai bis 16. Juli 2017 im Alten Straßenbahndepot Jena

Presse zur Ausstellung
Mai 2017 FAZ-Magazin
Die Spur der Späne
09.05.2017 Jena TV
Ausstellung im Straßenbahndepot: Georg Thumbach lädt zur Reise „Ins Holz“ ein
10.05.2017 OTZ (TLZ, Thüringer Allgemeine)
Altes Straßenbahndepot in Jena lockt mit Zeichnungen von Georg Thumbach
11.05.2017 MDR Radio
Thumbach-Ausstellung in Jena
11.05.2017 MDR Thüringen Journal 2:52 min
06.06.2017 Jena TV
„INS HOLZ“ mit Musik am 9. und 22. Juni
07.06.2017 OTZ (TLZ)
Was wäre wenn … es in Jena  ein Kunsthaus gäbe
20.06.2017 OTZ (TLZ)
Abschlusskonzert der Musik- und Kunstschule
29.06.2017 PNP
Dickicht im Depot
04.07.2017 JenaTV
Zwei Künstler im Dialog mit Holz
04.07.2017 OTZ
Zwei Künstler mit Holz im Dialog
06.07.2017 Jena TV
Im Zwiegespräch mit Holz
Juli 2017 Kulturspiegel Thüringen
Zwei Künstler im Dialog mit Holz

Georg Thumbach (44) ist ein deutscher Künstler, der an der Akademie der Bildenden Künste, München studierte, Meisterschüler von Ben Willikens war und seit Jahren im Wald, am Holz und mit Holz arbeitet – besessen wie Künstler eben sind. Wenn er im Wald zeichnet, dann arbeitet er in rasanter Geschwindigkeit, die „Niederschrift“ erfolgt in höchster Anspannung und in kürzester Zeit. Und wenn er mit Grobspanplatten arbeitet, dann sind die Späne immer auch Bestandteil des Bildwerdungsprozesses. Er kann aus einem Stamm alle Jahresringe bis auf einen entfernen oder aus einem Holunder alles Holz bis auf die äußerste Schicht, dass man beim Durchschauen plötzlich glaubt, man schaue in ein Gefäßsystem. Seine großformatigen Zeichnungen zeigen die Undurchdringlichkeit des Waldes, das Dickicht steht vor dem Betrachter wie eine Wand und gleichzeitig wird man in die Tiefe des Bildes gezogen. Es sind keine idyllischen Waldbilder sondern heftige Zeichnungen, bei denen sich nichts zwischen das Motiv und den Künstler drängt. Er selbst schrieb: „Der Prozeß des Zeichnens kann nicht rational vorweggenommen werden. … Ich reflektiere nicht. Ich lasse mich einfach mitziehen. Ich reagiere. Was ich sehe …, auch was ich spüre, bringe ich unmittelbar zu Papier. Nun lasse ich die Zügel nicht vollends fahren, ich will ja nicht im rein Gestischen landen, plötzlich feststellend, daß mir das Motiv, der Auslöser des Ganzen, entglitten ist.“ Fortschreitend löst sich Georg Thumbach in seinen Zeichnungen vom Gegenstand, arbeitet sich momentan im Atelier vom spontanen Kalkül zur kalkulierten Spontaneität, und es gelingen ihm unglaublich schwunghafte und rasante Zeichnungen in immer freierem Gestus – gänzlich ohne Motiv vor Augen. Für die Ausstellung im Alten Straßenbahndepot in Jena fertigte er speziell großformatige Arbeiten an. Die Ausstellung zeigte erstmals einen Überblick über das Schaffen dieses großartigen Künstlers.

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